CHRONECT LC-GC - universelles Interface für alle Gaschromatographen

Universelles Interface für professionelle und routinefeste LC-GC-Kopplung, einsetzbar mit allen GC- und GCMS-Systemen


Die Technik der Kopplung von HPLC und GC ist seit Jahrzehnten bekannt,  aber erst in den letzten Jahren wurde diese Technik zur notwendigen Robustheit und Routinefähigkeit entwickelt und in vielen Laboratorien als robuste Routinemethode etabliert. Eine wesentliche Applikation ist dabei die Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffen in Lebensmitteln und Verpackungen (MOSH/MOAH), aber auch andere Applikationen wie die Bestimmung von Sterinen zur Qualitätskontrolle von Ölen oder die Bestimmung von PAK. Die Anwender profitieren von einem hohen Automati­sierungsgrad, hohem Durchsatz, Minimierung von Kontamination, exzellenter Reproduzierbarkeit und verbesserter Empfindlichkeit. Die vorgeschaltete LC dient der Matrixabscheidung; in den GC gelangt nur der für die Messung relevante Teil der Probe.

Um diese Technik mit allen Gaschromatographen und GCMS Systemen verwenden zu können, hat Axel Semrau® CHRONECT® LC-GC entwickelt. CHRONECT öffnet die LC-GC-Technologie mit ihren unschlagbaren Vorteilen für alle Gaschromatographen.

CHRONECT® LC-GC Modul beinhaltet alle notwendigen Gasregelungen, Ventilsteuerungen und die hier notwendige Temperaturregelungs- und Auslese-Einheiten. Das (HP)LC-GC-Interface transferiert eine oder mehrere HPLC-Fraktionen in einen Gaschromatographen. Dabei werden Proben-Volumina bis zu 1.000 µL und mehr auf das GC-/GC-MS-System gebracht. Grundlage der Technik ist eine Large-Volume Injektion in ein Retention-Gap, das mit der analy­tischen Säule gekoppelt ist. Der Eluent der HPLC wird verdampft und über eine spezielle Ventil­­schaltung aus dem System entfernt, bis eine für die analytische Säule des GC verträgliche Löse­mittel­menge im System verbleibt. Erst dann beginnt die gaschroma­tographische Trennung auf der analytischen Säule.


NEU - GCxGC-Funktionalität für erweiterte MOSH/MOAH Analytik

Um Rückschlüsse auf Herkunft und Toxizität zu ziehen, ist oft eine genauere Betrachtung der Substanzgemische und der Zuordnung der Kontaminationen zu einzelnen Substanzgruppen notwendig. Hierfür hat Axel Semrau® eine GCxGC-Erweiterung für das CHRONECT® LC-GC Interface entwickelt. Der Einsatz von zwei GC-Säulen mit unterschiedlichen Polaritäten führt zu einer deutlich besseren Auftrennung dieser komplexen Substanzgemische. MOSH- und POSH-Fraktionen können voneinander unterschieden werden und die MOAH-Fraktion wird in einzelne Substanzgruppen aufgetrennt.
Die GCxGC-Erweiterung basiert auf dem Konzept der Flowmodulation. Sie erfordert weder kryogene Flüssigkeiten noch aufwändige Kühlung. Vorhandene CHRONECT® LC-GC Interfaces können mit dieser Erweiterung nachgerüstet werden.


Die Steuerung erfolgt über das Interface. CHRONECT LC-GC ist vollständig in die CHRONOS Plattform integriert, so dass eine einfache und intuitive Bedienung sowie die Vernetzung mit Drittsoftware sichergestellt sind.

Der Einstieg in die LC-GC-Technologie und ein routinefester Betrieb der Kopplungstechnik sind mit diesem Interface einfach möglich. Er ist zugleich eine sichere Investition, die Anwendungsfelder wachsen stetig. Die Möglichkeit, vorhandene Gaschromatographen zu nutzen, wird den Anwenderkreis und die Applikationsfelder deutlich erweitern.


Vorzüge es Einsatzes der CHRONECT LC-GC Technologie:

  • Hoher Automatisierungsgrad, Wegfall manueller Arbeitsschritte,
    schnellere Analytik und hoher Durchsatz.

  • Matrixabscheidung durch vorgeschaltete LC.

  • Minimierung von Kontaminationen.

  • Exzellente Reproduzierbarkeit.

  • Verbesserte Empfindlichkeit. 

 

 

Produktentwicklungsförderung durch das BMWi

GCxGC-Chromatogramm einer Probe mit MOSH- und POSH-Gehalt