DANI HSS 86.50 Headspace Sampler
Weit verbreiteter Headspace-Sampler für die Routineanalytik von leicht- und mittelflüchtigen Komponenten
Robustheit hat einen Namen: HSS 86.50
Kein anderer Headspace-Autosampler wird weltweit in so großen Stückzahlen eingesetzt wie der HSS 86.50 und die entsprechenden OEM Versionen. Der HSS 86.50 ist die ideale Lösung, wenn es um die Routineanalytik von leicht- und mittelflüchtigen Komponenten geht. Konsequent automatisiert, einfach und robust in der Handhabung und leicht an vorhandene GCs adaptierbar, lässt sich der HSS einfach in jede Laborumgebung integrieren. Die Dosierung durch Probenschleifen beim HSS 86.50 sorgt für eine exzellente Reproduzierbarkeit. Möglichkeiten wie MHE, automatische Methodenentwicklung im progressive Mode sowie inerte Probenwege mit Siltek runden das Bild ab und leisten ihren Beitrag zu hervorragende Analysenergebnissen.
Headspace Technologie
Die Headspace-Technik ist eine robuste Methode zur Bestimmung von leicht- und mittelflüchtigen Komponenten aus festen und flüssigen Proben. Die Probe wird über eine genau definierte Zeit in einem verschlossenen Vial temperiert. Die Analyten verdampfen in diesem Prozess aus der Probe und gelangen in den Raum über der Probe, dem Headspace. Nach Abschluss des Inkubationsprozesses wird ein Aliquot des Headspace entnommen, z. B. in dem durch einen Gasstrom eine Probenschleife gefüllt wird. Dieses Aliquot wird dann in einen Gaschromatographen zur Trennung und Detektion injiziert.
Hoher Durchsatz durch überlappenden Betrieb, inerter Geräteausführung
Der HSS 86.50 hat eine Probenrutsche für bis zu 44 Proben, in die 10 oder 20 mL Vials gestellt werden können. Von dieser Probenrutsche werden die Vials in den Inkubationsofen transportiert, der bis zu 6 Vials gleichzeitig aufnehmen kann. Dadurch ist es möglich die folgenden Proben zu inkubieren, während die vorhergehenden Proben gemessen werden (überlappender Betrieb), um einen möglichst hohen Probendurchsatz zu erreichen. Um die Einstellung des Gleichgewichtes zu beschleunigen, können die Proben geschüttelt werden. Die komplette Ausführung aller Leitungen in Silcosteel garantiert maximale Inertheit des Systems für alle Arten von Analyten.
Ist die Inkubation abgeschlossen, wird das Vial über eine Nadel mit einem konstanten Gasdruck versehen. Dann wird über eine Ventilschaltung eine Probenschleife mit dem Headspace gefüllt und anschließend auf den GC dosiert.
Der HSS 86.50 wird über eine Transferline mit dem Injektor des GC verbunden. Dies ist einfach und unkompliziert.
Mehrfachextraktion und Progressive-Mode
Durch die Mehrfachextraktion (MHE) können Restlösemittelgehalte gemäß DIN EN 13682 bestimmt werden. Der Progressive-Mode des Gerätes ermöglicht es, wichtige Parameter wie Temperatur und Inkubationszeit automatisch zu ändern und so den Anwender bei der Methodenentwicklung zu unterstützen.
Gerätespezifikationen
- Einfachste Handhabung und kompakter, servicefreundlicher Aufbau
- Analyse von 44 flüssigen und festen Proben in 10 oder 20 mL Headspace-Vials möglich
- Inkubationsofen für Temperaturen von 40 °C bis 200 °C, Kapazität 6 Vials
- Probenschleife 1 mL (0.25; 0.5; 2 und 3 mL optional erhältlich)
- Geräteaufbau mit inertem Silcosteel auch zur Analyse hochadsorptiver Analyten geeignet
- Probenschüttler
- Ventiltemperaturen bis 220 °C
- Transferlinetemperatur bis 220 °C, Länge 1 m
- MHE möglich für bis zu 10 Analysen pro Vial
- Einfache Bedienung über LED Display und Tastatur
- Gerätetechnik "Made in Europe"
- Ankopplung an jeden GC möglich
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Master GC und HSS |
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