Neu: SICRIT® Ionenquelle von Plasmion

Eine neue Ionenquelle für LC-MS-Systeme


Auf einen Blick

Die SICRIT®-Ionenquelle von Plasmion erweitert jedes LC-MS-System um die Möglichkeit, Analyten in Gasströmen zu messen. Dabei ist die Direktmessung oder die Kopplung mit einem Gaschromatographen möglich. Die eingesetzte Ionisationsmethode durch ein Hochfrequenz gekoppeltes Plasma ist sehr weich und erzeugt wenig fragmentierte Spektren. Bekannte Probenvorbereitungtechniken wie SPME, Headspace oder ITEX Dynamic Headspace können mit der Quelle gekoppelt werden.

Vorteile von SICRIT

  • Erweitert jedes LC-MS um die Möglichkeit einen GC zu koppeln
  • Ionisation durch Protonentransfer oder UV-Strahlung
  • Hohe Empfindlichkeit durch weiche Ionisierung
  • Vielseitig einsetzbar
  • Verwendbar mit allen gängigen LC-MS-Systemen
  • Schnelle Ergebnisse

Funktionsprinzip - Weiche Ionisierung

Die Ionen werden mit Hilfe eines kalten, von einer Hochfrequenzquelle erzeugten Plasmas generiert. Die SICRIT®-Ionenquelle ermöglicht eine sehr weiche Ionisierung, sodass nicht viele Fragmentionen entstehen. Alle Moleküle des Analyten tragen zu einem Massensignal bei. Diese weiche Ionisierung ist auch eine ideale Ausgangsbasis für MS/MS Experimente, da die gesamte Ladung in einem Vorläuferion konzentriert ist. Das Plasma existiert in einer kleinen Zone in der Quelle. Dort ist die Konzentration an reaktiven Spezies sehr hoch. Durch die konzentrierte Ionisationszone wird eine sehr hohe Ionenausbeute und damit eine entsprechende Empfindlichkeit erreicht. Die Ionisation erfolgt durch Protonentransfer oder UV-Strahlung, je nach Analyt. Als Trägergase können Luft, Argon, Stickstoff Helium oder CO2 eingesetzt werden.

Kopplung der SICRIT-Quelle

Proben können direkt vor die Quelle gehalten werden, sodass die austretenden Komponenten sofort vermessen werden können. Eine Kopplung mit Headspace- oder SPME-Autosampler der CHRONECT® Robotic Serie ist ebenfalls möglich. Damit kann eine direkte Vermessung von Headspace-Proben ohne vorherige chromatographische Trennung erfolgen. Substanzen, die auf SPME-Fasern angereichert sind, können in der SPME-Option der SICRIT-Quelle desorbiert werden und so ebenfalls vermessen werden. Außerdem ist eine Kombination mit ITEX Dynamic Headspace ist möglich. Des Weiteren kann ein Gaschromatograph über eine flexible Transferline gekoppelt werden. So können sämtliche GC-Applikationen unter Zuhilfenahme der SICRIT-Ionenquelle auch mit einem LC-MS durchgeführt werden. Die Ionenquelle kann in Kombination mit allen gängigen LC-MS-Systemen verwendet werden

Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzgebiete von SICRIT sind vielfältig. Dazu zählen die Bestimmung von Fehlgerüchen durch direkte Vermessung von Proben, das Non-Target-Screening unbekannter Proben, bis hin zur Vermessung von Metabolomics-Proben. Es sind auch Anwendungen mit der Kopplung von NanoLC Systeme mit kleinen Flüssen durchgeführt worden. Dies erfordert allerdings eine geeignete Auswahl des Eluenten.

Versionen der SICRIT-Ionenquelle

Es gibt zwei Versionen der SICRIT-Ionenquelle: die SICRIT SC10 X bietet den günstigen Einstieg in die Technik, unterstützt aber keine GC-oder SPME-Kopplung. Die volle Funktionalität erhält man durch Verwendung des Modells SICRIT SC20 X, dessen Elektronik sowohl das Plasma regelt als auch den Anschluss von SPME-Modul oder GC-Transferline erlaubt.



Funktionsprinzip SICRIT

SICRIT mit CHRONECT Robotic und SPME-Fiber-Tool

Direktvermessung bei einer Kaffeebohne